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Gender Mainstreaming

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Gender Mainstreaming

Beitragvon GorNaVash » Mi 1. September 2010, 11:16

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Beitragvon HoaX » Do 2. September 2010, 00:07

hier entsteht demnächst (leider vielelicht erst ende september) ein längerer post
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Beitragvon CORE_IPX » Do 2. September 2010, 14:28

Wir warten in freudiger Erregung auf deine Ausführungen...

Zum Thema:

Ich frage mich schon lange ob es wirklich gut ist (für Kind und Mutter), wenn Vollzeitarbeit mit Kindern verbunden wird... Wozu denn noch Kinder haben, wenn man sie sowieso nur wenige Minuten am Tag sieht?
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Beitragvon HoaX » Di 21. September 2010, 16:28

Mittlerweile verheiratete, katholische Juristinnen mit Kindern Amok. Es scheint also ein ernsthaftes Problem zu werden.
Vorallem sehe ich das die Fronten sich verhärten. Die Geschlechter können sich weniger abgrenzen und geraten aneinander.
Man kann auch nicht darüber diskutieren ohne gleich als Sexist abgestempelt zu werden.

Gleichzeitig gibt es immer noch Ungleichheiten die noch krasser deutlich werden.
Auf der einen Seite z.B. die Tatsache das Frauen für die selbe Arbeit weniger Geld bekommen.
Auf der anderen Seite werden Frauen bevorzugt eingestellt.

Ich weiß aber nicht wie man das bekämpfen soll? Man kann ja schlecht definieren was männlich und was weiblich ist aber genau so wenig kann man die Unterschiede ausblenden.
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Beitragvon SEL II » Di 21. September 2010, 21:28

Ich weiß aber nicht wie man das bekämpfen soll?


was willst du bekämpfen? den punkt frauen verdienen weniger als männer finde ich auch irgendwie schwammig. warum verdienen sie denn weniger? gehälter sind doch im normalfall nicht fest sondern bewegen sich in einem der stelle, aus sicht der firma angemessenen rahmen. wenn frauen im durchschnitt jetzt schlechter verhandeln ist das kein geschlechter problem sondern ist einfach so. einem mann kann genau das gleiche passieren.

ich für meinen teil kann diesen ganzen gleichberechtigungs mist nicht mehr hören.
mal davon ab haben wir eine bundeskanzlerin, was will man denn noch mehr :/
rein gesellschaftlich haben frauen imo auch deutlich mehr freiheiten.
kannst ja mal als mann beim nächsten club besuch aufstand machen warum die frauen umsonst reinkommen du aber nicht.

wie sehen das die weiblichen mitglieder dieses forums? fühlt ihr euch ausgegrenzt und unterdrückt? ^.^

Mittlerweile verheiratete, katholische Juristinnen mit Kindern Amok. Es scheint also ein ernsthaftes Problem zu werden.
Vorallem sehe ich das die Fronten sich verhärten. Die Geschlechter können sich

das ist jetzt aber nicht wirklich ein geschlechter problem.
meine prognose: selbstmord/ amokläufe werden weiter zunehmen durch steigenden gesellschaftlichen/wirtschaftlichen druck. selbiges gilt für verbote/gesetze
>siehe japan. die sind da etwas weiter(im schlechten sinne) mit der regelatur. aufgrund der anderen gesellschaftsstruktur die in den menschen verankert ist, ist afair der selbstmord dort aber weiterverbreitet und amokläufe nicht so häufig.

stichwort: scham und schuldkultur
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Beitragvon HoaX » Di 28. September 2010, 09:54

Die Verallgemeinerung war natürlich ein Scherz. Weil normaler weise von Amokläufen immer auf den Zustand der Jugend geschlossen wird.^^
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Beitragvon GorNaVash » Do 7. Oktober 2010, 20:29

SEL spricht da insgeheim einen Punkt an, den ich mal so umschreiben will: Man selbst hat irgendwie keinerlei Erfahrung gemacht, wo man(n) mitbekommt (ich kann dabei jetzt natürlich nur von meinen eigenen Erfahrungen ausgehen), wo eine Unterdrückung stattfindet, keine Ahnung. Dann ist auch der wirtschaftliche Teil interessant: Ich würde zustimmen, dass die Politik keiner Firma vorschreiben kann, wen sie einstellt und für wie viel, dass muss jeder selbst aushandeln und mit sich vereinbaren, auch wenn es da Ungerechtigkeiten gibt, aber eine Welt kann nicht gerecht UND frei sein.

Scham und Schuldkultur - Ja, dass ist wahr, ich find es aber viel schlimmer, dass unsere Kultur sich irgendwie zur Nachtragekultur entwickelt hat. Man muss immer korrekt sein und darf keine Fehler machen, wozu das führt sehen wir nicht nur daran, wie Ärzte mit ihren Fehlern umgehen oder Nachbarschafftsstreite auf einen Vorfall beruhen, der bereits Jahre zurückliegt.
Und da frage ich mich irgendwie auch bei der damals abgeschafften Frauen"unterdrückung" auch, muss man(n) heute noch für damals gemachte Fehler aufkommen? Ich finde, es wurde viel erreicht, was auch gut ist (Der Mann kann bei der Heirat nun auch den Namen der Frau annehmen, oder noch wichtiger: Frauenwahlrecht etc.), aber was soll es nun noch werden?

Die Abschaffung der Unterscheidung zwischen Mann und Frau, die selbst nicht mal mehr in der Geburtsurkunde stehen soll, halte ich für extremst übertrieben, weil diese Unterschiede schlicht da sind. auch will ich nicht, dass mein Sohn eines Tages zu mir kommt und meint, er wolle heute mal ein Kleid zur Schule anziehen, und ich am Ende noch rechtlich für belangt werden könnte, weil ich ihm das verboten habe...
Das ist etwas, was irgendwie zu weit geht. Auch, die Begründung, dass Männer 9 Monate zum Bund müssen, weil Frauen schwanger werden. Als ob man(n) die biologische Ungerechtigkeit ausgleichen könnte - zu gutenberg helau!

erschreckend find ich auch, dass die Emanzen rund um Alice Schwarzer erkannt haben, dass sie es nicht schaffen, dass Grundgesetzt so zu ändern, dass sie ihre Ziele erreichen, und dass nun über eine Uminterpretation versuchen - Stichwort: Denglisch, alle sprechens, und keiner weiß, was dahinter steckt. Das Wort Gender Mainstreaming zeigt es irgendwie schon, und da ist man irgendwie wieder beim Thema, dass sich Deutschland mit seinen Werten irgendwie doch abschafft, wo man wieder bei Sarrazin ist...

Doch irgendwie seltsam...

Das mit der Amokläuferin habe ich irgendwie nur am Rand mitbekommen und ich muss sagen, dass die Menschen irgendwie zerbrechlicher werden. Jeder sieht sich als Opfer und ungerecht behandelt, weshalb sie alle den Mut zu sich und zum Leben verlieren, aber warum? Ich könnte mir vorstellen, dass das tatsächlich was mit dem Leistungsdruck zu tun hat, allerdings nicht, weil man sieht, dass es einem nur gut geht, wenn man vorran kommt, sondern würde ich ehr sagen, dass man es geschafft hat, die materielle Absicherung als alleiniges ziel auf persönliches Lebensglück anerzogen bekommt durch Medien, aber auch durch seine Eltern. Muss ehrlich zugeben, dass ich genau so bis vor 2 Jahren auch gedacht hatte, bis man andere Ziele im Leben bekommt, die einem wirklich erstrebenswert erscheinen. Wenn man nur einer Idee nachjagt, ist man nur eine leere Hülle, und wenn man das erkennt, hat man nichts, nichts, was von persönlichem Wert ist. das ist praktisch gesehen eigentlich das Ende, aber zu erkennen, dass es ein völlig neuer Anfang ist, dass braucht Zeit, aber wenn man sich die nimmt, bereichert man sich mit Neuem, was vielleicht längst vergessen. Von daher kann ich die Anwältin nur bedauern, denn obwohl so erfolgreich, eigentlich nur gescheitert, auf ganzer Linie. Muss dazu sagen, dass die wertung jetzt hart ist, und dass ich mir da auch bewusst recht viel raus genommen habe ohne sie persönlich zu kennen...

Nagut, ich hör dann mal lieber auf, sonst wirds wieder zu lang...
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Beitragvon HoaX » Mi 20. Oktober 2010, 19:42

Hier mal etwas krasses zu dem Thema: http://www.youtube.com/watch?v=sk0TN6yXJsU
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Beitragvon GorNaVash » Di 26. Oktober 2010, 09:19

Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt.

Schade, ich hät's gerne mal gesehen...
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Beitragvon SEL II » Do 28. Oktober 2010, 00:38

oder Nachbarschafftsstreite auf einen Vorfall beruhen, der bereits Jahre zurückliegt.

am besten ist immer wenn jemand die polizei ruft um seinen nachbarn mitzuteilen das die musik zulaut ist...passiert hier glücklicherweise nicht...

Die Abschaffung der Unterscheidung zwischen Mann und Frau, die selbst nicht mal mehr in der Geburtsurkunde stehen soll, halte ich für extremst übertrieben


echt, sowas ist geplant? .o

habe nämlich letzens noch mitbekommen das vornamen geschlechts eindeutig sein müssen. sind sie es nicht muss ein doppelname her. toni z.b. dürfte man daher immer nur mit zweitnamen antreffen

und überhaupt ist es nicht unfair das ein junge nicht anna und ein mädchen nicht horst heißen darf? xD
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